Geschichte der ladinischen Literatur

Ein bio-bibliografisches Autorenkompendium von den Anfängen des ladinischen Schrifttums bis zum Literaturschaffen des frühen 21. Jahrhunderts
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Bibliografische Angaben

2014, 1502 S.

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Beschreibung

Diese Geschichte der ladinischen Literatur liefert erstmals einen umfassenden Überblick über 230 dolomitenladinische Autoren von den Anfängen des ladinischen Schrifttums (17. Jh.) bis zum zeitgenössischen Literaturschaffen (2012). Die Artikel zu den einzelnen Autoren enthalten jeweils eine ausführliche Biografie, ein vollständiges Werkverzeichnis und eine Besprechung des OEuvres anhand einer möglichst repräsentativen Auswahl von Originaltexten mit deutscher Übersetzung. Vervollständigt wird dieses neue Standardwerk der Rätoromanistik durch die einleitenden Kapitel zu den Anfängen und der Entwicklung der ladinischen Literatur, zu ihren Gattungen und Themen, zur Forschungsgeschichte, zum Vorkommen der ladinischen Literatur in den ladinischsprachigen Medien, zur Präsenz Ladiniens in der deutschen und italienischen Literatur sowie durch den abschließenden Namensindex mit knapp 3.000 Einträgen.

Reihe

Pressekommentare

Diese Literaturgeschichte behandelt weit mehr als nur die Literatur, die in ladinischen Sprache verfasst wurde. Dieses Kompendium ist vielmehr eine gesamtladinische Sprachgeschichte, ein Werk, das zum Blättern und Entdecken einlädt. Moderne Sprachen, Margareth Lardschneider, 59.1 (2015)
"L'importanza y l'prestisc de n lingaz y de na cultura vëgn inće musuré dales operes de leteratöra che ai á da mustré sö” [2, zit. Nach Frenes in Dapoz 1982, 6] - Rut Bernardi und Paul Videsott gelingt es, mit ihrer ladinischen Literaturgeschichte genau diesen Wert einer romanischen "Kleinsprache" in ihren Varietäten - gemessen an ihrer Sprecherzahl - zu unterstreichen, die durchaus bemerkenswerte literarische Tradition zum ersten Mal in einer Gesamtschau zu präsentieren, einen möglichen Weg des Dolomitenladinischen in Richtung "Ausbausprache" zu weisen und schließlich auch ein Sprachbewusstsein der Dolomitenladiner greifbar zu machen. Zeitschrift für romanischen Philologie, 2015, Bd. 131, Heft 4, Sylvia Thiele
Es muss ... lobend hervorgehoben werden, mit welchem Einsatz und Eifer die Herausgeber wirklich alle ladinischen Schriftzeugnisse ... gesammelt haben, wobei Bücher, Publikationen in Kalendern und anderen Periodika sowie handschriftliche Quellen exhaustiv ausgewertet wurden ... Ich kenne kein anderes Gebiet in der weiten Romania, dessen schriftliche Zeugnisse so umfassend zusammengestellt wurden und dessen Autorinnen und Autoren so komplett erfasst wurden. Romanistik in Geschichte und Gegenwart, 2,1 - 2015, Johannes Kramer, Trier
Es bleibt das große Verdienst Rut Bernardis und Paul Videsotts, nicht nur eine Forschungslücke geschlossen zu haben, sondern auch Vielfalt und Reichtum der ladinischen Literatur äußerst akribisch recherchiert einem breiten, eben auch nicht nur wissenschaftlichen Publikum in einer Gesamtschau anschaulich eröffnet zu haben. Damit steht die dolomitenladinische Literaturgeschichtsschreibung nun keineswegs mehr hinter derjenigen anderer Minoritätenliteraturen ... zurück. Romanische Forschungen 127 - 2015, Christine Felbeck, Trier
[Die Autoren] legen mit diesem "opus magnum" den Grundstein zu einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Literatur einer Minderheitssprache, die für die Fachwelt bisher eher durch linguistische als durch literaturwissenschaftliche Studien erschlossen war. ...ein Werk, das unverzichtbar sein wird für die künftige Forschung im Gebiet der dolomitenladinischen Literatur. Vox Romanica, Ricarda Liver, 73 - 2014
Die vorliegende, umfassende "Geschichte der ladinischen Literatur" leistet einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation der Lage des Ladinischen. Beide Autoren - Rut Bernardi ist ladinische Schriftstellerin, Übersetzerin und Verfasserin wichtiger Publikationen zur ladinischen Sprache und Literatur, Paul Videsott ist Professor für romanische Philologie an der Freien Universtiät Bozen und hat einen seiner wichtigsten Forschungsschwerpunkte in der Ladinistik - sind mit dem Thema sehr vertraut und bringen auf eindrucksvolle Weise ihre unterschiedlichen Perspektiven in das Werk ein. Ein beachtenswertes Werk, das einen wichtigen Schritt zur Kenntnis der ladinischen Literatur darstellt. Die Wahl des Deutschen als Beschreibungssprache wird die erwünschte Verbreitung und Rezeption sicherlich begünstigen. Europäisches Journal für Minderheitenanfragen, Luca Melchior, EJM 7 / 2014/3
[Die Autoren] legen mit diesem "opus magnum" den Grundstein zu einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Literatur einer Minderheitssprache, die für die Fachwelt bisher eher durch linguistische als durch literaturwissenschaftliche Studien erschlossen war. ...ein Werk, das unverzichtbar sein wird für die künftige Forschung im Gebiet der dolomitenladinischen Literatur. Vox Romanica, Ricarda Liver, 73 - 2014

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